Montag, 06. August 2018

Klaus, DL4YCC, ist derzeit dabei, die HW vom D-STAR Relais zu überarbeiten.

Es bleibt daher bis auf weiteres außer Betrieb.

 

Ludger, DK9QF
Leiter der RIG, Relaisverantwortlicher DBØUG
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Donnerstag, 26. Juli 2018

Beide DMR-Relaisfunkstellen wurden heute von DMR+ auf Brandmeister umgestellt. Bis auf weiteres ist APRS bei DB0PBS wieder in Betrieb.
Nachfolgend einige Benutzer-Infos von Joachim, DL5YDJ zur Umstellung. 

Ludger, DK9QF
Leiter der RIG, Relaisverantwortlicher DBØUG
E-Mail: dk9qf@dbØug.de

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Hallo OMs,
was sich schon längere Zeit angebahnt hat, wurde heute Abend (26.07.2018) umgesetzt:

DB0PBS-DMR + DB0UG-DMR sind von DMRplus auf Brandmeister (BM) umgestellt. Was bedeutet das für den Funkbetrieb? 

Die vorhanden Funkgeräte, die DMRplus Codeplug haben, können wie folgt weiter benutzt werden:

  • TS2 Reflektor 4050 funktioniert wie gehabt. Mit 5000 kann abgefragt werden, mit 4000 disconnected werden, und mit 4050 wieder aktiviert werden. Wer also nur auf unseren beiden Repeatern arbeiten will, wird für den TS2 keine Veränderung mit dem vorhandenen Codeplug vorfinden.
  • Das BM-Netz unterstützt aber nur eine sehr begrenzte Anzahl von DMRplus Reflektoren als Übergangslösung um den Wechsel von DMRplus zu BM zu erleichtern. Weitere DMRplus Reflektoren, die vom BM unterstützt werden, sind dem Internet zu entnehmen, und werden in gleicher Vorgehensweise unterstützt.
  • Wer auf TS1 mit der TG262 arbeitet, kann diese nun auch im BM-Netz tun. Aber es werden nicht mehr die DL DMRplus Repeater geöffnet, sondern die DL BM- Relais geöffnet. Hier werden sich vermutlich nicht mehr alle OMs melden, die man im DMRplus Netz so gehört hat, aber vielleicht mehr und interessante neue OMs.

Mittlerweile sind in DL deutlich mehr BM Relais in Betrieb als DMRplus Relais. Weltweit sind fast 2300 Brandmeister Relais in Betrieb.

Also einfach mal das Funkgerät wie gehabt  in die Hand nehmen und CQ rufen. Euer Signal wird auf jeden Fall sowohl im TS1 wie auch im TS2 von beiden Relais übertragen.  

Grundsätzlich muss man sagen, DMRplus arbeitet Reflektor orientiert. Zur Erinnerung DB0UG und DB0PBS arbeiteten standardmäßig im Reflector 4050 TS2. Brandmeister arbeitet Talkgroup (TG) orientiert.
Hier sind wesentliche Unterschiede bei der Handhabung zum Verbindungsaufbau zu anderen Repeatern zu beachten. Der vorhandene DMRplus Codeplug lässt das ohne Veränderungen nur sehr eingeschränkt zu. Wer also die  „Spielwiese“ des BM-Netzes nutzen will, wird sich mit der Netzarchitektur beschäftigen müssen, und braucht einen neuen Codeplug.
Wer nun das Brandmeisternetz mit allen Spielarten nutzen und kennen lernen will, sollte sich das BM-Benutzerhandbuch herunterladen und aufmerksam durchlesen: 

http://wiki.bm262.de/doku.php?id=benutzerhandbuch&do=export_pdf

Unmittelbar nach der Umschaltung auf Brandmeister sind keine statischen Talkgroups oder Reflektoren geschaltet. Es können aber alle Brandmeister TGs und die vom Brandmeister unterstützten Reflektoren angewählt werden, wenn die Firmware und der Codeplug eures Funkgerätes diese Funktionen entsprechend unterstützen.
Weitere Grundeinstellungen der Relais für statische Talkgroups und Reflektoren werden sich weitestgehend an DB0HFD und DB0WT anlehnen. Die Schaltung statischer Talkgroups und Reflektoren wird in den darauf folgenden Tagen nach und nach erfolgen. 
Will man im Internet Protokolle über Aussendungen verfolgen, kann man das Dashboard für Brandmeister wie folgt aufrufen:

https://brandmeister.network/?page=lh&Master=2621 

Hier noch ein Tipp auch für Insider!
Wenn Ihr eine DMR-SMS an die ID 262994 mit dem Inhalt „RPT“ sendet,  bekommt Ihr vom Master eine SMS auf Euer DMR-Funkgerät zurück. In dieser SMS steht dann welche Talkgroups und Reflektoren gerade geschaltet sind.  -> Eines von vielen tollen neuen Features von Brandmeister!

Weiter möchte ich in dieser Infomail nicht in die Brandmeister Details abtauchen. Aber ich denke es gibt genug Gesprächsstoff, um die beiden Relais kräftig zu belegen und benutzen. DO6NIK Nick, und DL4YCC Klaus stehen da unter anderem gerne mit Rat und Tat zur Seite und haben schon viel Erfahrung im BM-Netz gesammelt.

Viel Spaß im Brandmeister Netz
Joachim, DL5YDJ

 

 

Donnerstag, 10. Mai 2018

Leider haben die Maßnahmen, die ich in der Meldung von gestern beschrieben habe, keine Verbesserung bei der Problematik der APRS-Beeinflussung beim DMR-RX gebracht.  Hier sind noch weitere Untersuchungen erforderlich.

Bis auf weiteres bleibt APRS daher deaktiviert.

 

Ludger, DK9QF
Leiter der RIG, Relaisverantwortlicher
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Mittwoch, 9. Mai 2018

Das Problem aus der letzten Meldung konnte identifiziert werden:
Der APRS-Sender auf 144,8 MHz stört den DMR-Empfang. Um dieses Problem zu lösen, wurden gestern zwei Maßnahmen umgesetzt:

Maßnahme 1:
Es kommt nun ein kommerzieller Diplexer von PROCOM zum Einsatz. Dieser Diplexer schaltet das VHF-Signal von APRS und das UHF-Signal von D-STAR zusammen.

Maßnahme 2:
Die Antennenstandorte wurden modifiziert. Für DMR kommt jetzt auch eine Antenne Diamond X-50 zum Einsatz. Wir nutzen nun also drei X-50-Antennen. Siehe Foto

Links die Antenne für DMR, in der Mitte für FM und rechts die Antenne für D-STAR/APRS. Der Abstand zwischen den Antennen für DMR und APRS wurde auf ca. 5m erweitert.

Die DMR-Versorgung konnte deutlich verbessert werden. Nun gilt es zu beobachten, ob die APRS-Störungen bei DMR weg sind oder zumindest geringer geworden sind.

Ludger, DK9QF
Leiter der RIG, Relaisverantwortlicher
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Donnerstag, 11. April 2018

Nach dem „Ostergeschenk“ vom 28. März möchte ich hier einen ersten Erfahrungsbericht folgen lassen:

DB0UG-DMR
Die LTE-Anbindung mit dem Speedport LTE II läuft, trotz einfacher Indoor-Doppelstab-Antenne, bislang ohne jeglichen Probleme. Der Umsetzer ist wieder fest auf den OWL-Reflektor 4050 geschaltet; was natürlich vom User geändert werden kann.

DB0PBS-DMR
Das Relais läuft weitgehend sauber. Die Internetanbindung ist stabil. Es ist fest auf den OWL-Reflektor 4050 geschaltet; was natürlich vom User geändert werden kann.

Leichte Probleme bereitet noch der Empfangszweig des Umsetzers. Hier gibt es offensichtlich 2 Probleme:
1. Temporär geht die RX-Fehlerrate schlagartig hoch und dann auch wieder schlagartig runter. Eine Vermutung sind Störungen auf der RX-Eingabe. Hier werden wir noch weitere Untersuchungen anstellen.

2. Der Relais-RX scheint doch recht unempfindlich zu sein. Die Erfahrungen mit der baugleichen HW bei DB0UG-FM haben gezeigt, dass der Kenwood NXR-810E auf der RX-Seite recht schwach ist. Um dies zu verbessern, werden wir einen HF-Vorverstärker (LNA 435) in den RX-Zweig des Umsetzers implementieren; aber erst, wenn Problem 1 gelöst ist.
 

Ludger, DK9QF
Leiter der RIG, Relaisverantwortlicher
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Mittwoch, 28. März 2018

Hier das Ostergeschenk von der RIG:

DB0PBS-DMR ist in der Luft

Heute haben Joachim DL5YDJ, Jörg DB1UJ und der Unterzeichner das DMR-Relais auf der Paderborner Universität, Gebäude P7, in Betrieb genommen. Zum großen Erstaunen aller lief das System sofort.

Die Ausgabe liegt bei 438,2125 MHz; Shift -7,6 MHz. Es läuft im DMR+-Netz, der OWL-Reflektor 4050 ist auf ZS2 defaultmäßig verschaltet; ZS1 ist fest auf 262 verschaltet.
Die Antenne hängt derzeit noch provisorisch. Hier sind noch weitere Arbeiten erforderlich. Die Anbindung an die große weite Welt erfolgt über das hochschul-interne LAN. Als Multimode-Relais auf Basis MMDVM ist auch ein Betrieb in C4FM möglich. Default ist aber DMR: 30 Sekunden nach Beendigung einer C4FM-Verbindung fällt der Umsetzer auf DMR zurück. D-STAR wäre auch möglich, ist aber unterdrückt, da es am selben Standort auf 439,550 MHz ein separates D-STAR-Relais gibt.

 

DB0UG-DMR jetzt per LTE angebunden

Nach etlichen, erfolglosen, Versuchen, DB0UG-DMR (Velmerstot) per UMTS anzubinden, haben wir die Anbindung heute auf LTE umgestellt. Bislang sieht das sehr gut aus. Warten wird es mal ab, ob die Verbindung auch bei Schnee, Eis oder Starkregen stabil läuft.

 

Ludger, DK9QF
Leiter der RIG, Relaisverantwortlicher
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Dienstag, 2. Januar 2018

Bei DB0UG-FM gibt es nach der Erneuerung der Relais-HW ein bislang noch nicht gelöstes Problem: Gelegentlich schaltet der Relais-TX für ein paar Sekunden ab. Danach ist alles wieder wie vorher.

Die Ursache hierfür ist noch nicht endgültig geklärt. Gingen die Untersuchungen zunächst in Richtung „Versteckte Sprechzeitbegrenzung“, scheint sich derzeit aber eine andere Ursache in den Vordergrund zu schieben.

Ursache scheint ein zu hoher TX-Hub einzelner Relaisnutzer. Und hier sind sowohl zu viel Spitzenhub als auch ein zu hoher mittlerer Modulationsgrad gemeint. Macht ein Relaisnutzer zu viel Spitzenhub oder hat er einen zu hohen Modulationsgrad, kommen vom Relais zunächst während seines Durchganges ein oder mehrere kurze „Piep“ auf der Ausgabe. Da der Nutzer zu dem Zeitpunkt aber die PTT noch drückt, hört er selbst davon nichts. Reduziert er den Hub nicht, wird der Relais-TX für ein paar Sekunden abgeschaltet.

Problemursache scheinen hier die alten Funkgeräte zu sein, die vielfach noch im Einsatz sind. Diese sind eigentlich für das 25kHz-Raster konstruiert worden. Hier kann man zwar den mittleren Hub durch einen höheren Besprechungsabstand oder durch Reduzierung der Mikrofon-Empfindlichkeit reduzieren; der Spitzenhub (die Hubbegrenzung) bleibt aber bei 5 kHz. Und sowas mag der Kenwood NXR-810E offensichtlich gar nicht.

Mit modernen Funkgeräten für das 12,5 kHz-Raster ist der Effekt bislang noch nicht beobachtet worden. Siehe hierzu auch den Artikel „Was ist eigentlich Schmalband-FM“ im Ordner „DB0UG“ auf dieser Homepage.

Bitte teilt mir Eure Beobachtungen in dieser Sache mit.

Und eine Bitte:
Wenn ihr mitbekommt, dass es beim Durchgang eines OMs einen oder mehrere Piep gibt oder kommt es zur Unterbrechung, so teilt das demjenigen bitte nach Beendigung des Durchgangs auch mit. Er soll dann mal seinen Hub prüfen und wo der Hubbegrenzer von seinem Gerät steht.

Ludger, DK9QF
Leiter der RIG, Relaisverantwortlicher
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Donnerstag, 23. November 2017 

Ein KFZ muss alle 2 Jahre zum TÜV. Bei einer Relaisfunkstelle ist das ähnlich. Es gibt aber kein festes Intervall, es geschieht seltener und der „TÜV“ ist die Bundesnetzagentur BNetzA. DB0PBS war im September 2014 dran.
DB0UG war nun am 23. November 2017 an der Reihe. Zwei Herren der BNetzA aus Kassel rückten an und überprüfen unsere Doppel-Relaisfunkstelle (FM und DMR). Joachim (DL5YDJ), Uli (DK3TT) und der Unterzeichner nahmen seitens der ‚Relais-Macher‘ teil.
Es begann mit Papierkrieg: Sind alle Unterlagen vollständig und aktuell? Welche Kabel kommen zum Einsatz? Wie lang sind die? Wieviel Dämpfung haben die einzelnen Komponenten, z.B. Duplexer, Zirkulatoren, Filter etc.

Dann die Messungen:

  • Sendefrequenz
  • Sendeleistung
  • Nachbarkanaldämpfung ( + - 12,5 kHz)
  • Breite des Sendesignals

Auch die Höhe des Antennenmastes wurde gemessen! Alle Ergebnisse wurden penibel registriert. Das Messequipment war vom Allerfeinsten: meist Rohde & Schwarz.
Ob wir nun die Prüfung bestanden haben, konnten die Herren nicht verbindlich sagen. Für die Auswertung sind andere zuständig. Aber es sieht wohl nicht schlecht aus ….

„Wenn Sie in den nächsten Wochen nichts von uns hören, ist alles OK.“ 

Ludger, DK9QF
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Donnerstag, 16. November 2017

Heute habe ich bei DB0UG-FM neue Hardware installiert. Wir nutzen nun einen Kenwood Repeater, Typ NXR-810E. Dies ist eigentlich ein Repeater für NEXEDGE, der aber auch reinen FM-Betrieb kann. NEXEDGE ist nicht in Betrieb.
Die Sendeleistung ist unverändert. Derzeit läuft das System trägergesteuert: 1750 Hz Burst oder CTCSS ist also nicht erforderlich. Die Kennung kommt in CW alle 8 Minuten.

Bitte beachten:
Dies ist ein ‚echtes‘ Schmalband-FM-System für das 12,5kHz-Raster. Der Sendehub (2,5kHz) und die ZF-Bandbreite des RX sind dementsprechend ausgelegt. Für die Nutzer bedeutet dies, ihr Funkgerät auf „FM-Schmal“ bzw. „FM-Narrow“ umzustellen. Bei modernen Funkgeräten wird dann der Sendehub auf 2,5kHz begrenzt und die Bandbreite im Empfangszweig entsprechend verringert.

Erste Versuche haben gezeigt, dass der NXR-810E gegenüber zu hohem Sende-Hub der Nutzer sehr viel toleranter ist, als z.B. der HYTERA RD985. Bei letzterem führte das zu sendeseitigen Aussetzern.

Ein Hinweis:
Es gibt ältere Funkgeräte, die können zwar das 12,5kHz-Raster, machen aber mit 5 kHz Hub (entsprechend 25kHz-Raster) zu viel Hub. Auch die ZF-Bandbreite entspricht dem 25kHz-Raster. Diese Geräte sind aber mindestens 10 Jahre alt und nur eingeschränkt zu gebrauchen.

Ludger, DK9QF
Leiter der RIG
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Mittwoch, 12. Juli 2017

Der Vortrag von Joachim, DL5YDJ, im Rahmen der Jahresversammlung der RIG am 28. Juni, ist leider ausgefallen. Joachim musste für sein QRL kurzfristig ins Baltikum. Thema war die praktische Vorführung eines Multimode-Relais.

Nun gibt es aber einen Nachfolge-Termin:

Donnerstag, 31. August 2017, 19:00h; wieder bei Schinken-Willi, Am Biekenkamp 3, 33106 Paderborn-Elsen (hinter dem Aldi) in Elsen.

Details zu seinem Vortrag findet ihr in der Einladung zur Jahresversammlung weiter unten. Donnerstags ist bei Schinken-Willi immer Schnitzeltag!

Auch zu diesem Nachhol-Termin sind Gäste natürlich, wie immer, herzlich willkommen. 

Ludger, DK9QF
Leiter der RIG
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