Donnerstag, 10. Mai 2018

Leider haben die Maßnahmen, die ich in der Meldung von gestern beschrieben habe, keine Verbesserung bei der Problematik der APRS-Beeinflussung beim DMR-RX gebracht.  Hier sind noch weitere Untersuchungen erforderlich.

Bis auf weiteres bleibt APRS daher deaktiviert.

 

Ludger, DK9QF
Leiter der RIG, Relaisverantwortlicher
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Mittwoch, 9. Mai 2018

Das Problem aus der letzten Meldung konnte identifiziert werden:
Der APRS-Sender auf 144,8 MHz stört den DMR-Empfang. Um dieses Problem zu lösen, wurden gestern zwei Maßnahmen umgesetzt:

Maßnahme 1:
Es kommt nun ein kommerzieller Diplexer von PROCOM zum Einsatz. Dieser Diplexer schaltet das VHF-Signal von APRS und das UHF-Signal von D-STAR zusammen.

Maßnahme 2:
Die Antennenstandorte wurden modifiziert. Für DMR kommt jetzt auch eine Antenne Diamond X-50 zum Einsatz. Wir nutzen nun also drei X-50-Antennen. Siehe Foto

Links die Antenne für DMR, in der Mitte für FM und rechts die Antenne für D-STAR/APRS. Der Abstand zwischen den Antennen für DMR und APRS wurde auf ca. 5m erweitert.

Die DMR-Versorgung konnte deutlich verbessert werden. Nun gilt es zu beobachten, ob die APRS-Störungen bei DMR weg sind oder zumindest geringer geworden sind.

Ludger, DK9QF
Leiter der RIG, Relaisverantwortlicher
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Donnerstag, 11. April 2018

Nach dem „Ostergeschenk“ vom 28. März möchte ich hier einen ersten Erfahrungsbericht folgen lassen:

DB0UG-DMR
Die LTE-Anbindung mit dem Speedport LTE II läuft, trotz einfacher Indoor-Doppelstab-Antenne, bislang ohne jeglichen Probleme. Der Umsetzer ist wieder fest auf den OWL-Reflektor 4050 geschaltet; was natürlich vom User geändert werden kann.

DB0PBS-DMR
Das Relais läuft weitgehend sauber. Die Internetanbindung ist stabil. Es ist fest auf den OWL-Reflektor 4050 geschaltet; was natürlich vom User geändert werden kann.

Leichte Probleme bereitet noch der Empfangszweig des Umsetzers. Hier gibt es offensichtlich 2 Probleme:
1. Temporär geht die RX-Fehlerrate schlagartig hoch und dann auch wieder schlagartig runter. Eine Vermutung sind Störungen auf der RX-Eingabe. Hier werden wir noch weitere Untersuchungen anstellen.

2. Der Relais-RX scheint doch recht unempfindlich zu sein. Die Erfahrungen mit der baugleichen HW bei DB0UG-FM haben gezeigt, dass der Kenwood NXR-810E auf der RX-Seite recht schwach ist. Um dies zu verbessern, werden wir einen HF-Vorverstärker (LNA 435) in den RX-Zweig des Umsetzers implementieren; aber erst, wenn Problem 1 gelöst ist.
 

Ludger, DK9QF
Leiter der RIG, Relaisverantwortlicher
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Mittwoch, 28. März 2018

Hier das Ostergeschenk von der RIG:

DB0PBS-DMR ist in der Luft

Heute haben Joachim DL5YDJ, Jörg DB1UJ und der Unterzeichner das DMR-Relais auf der Paderborner Universität, Gebäude P7, in Betrieb genommen. Zum großen Erstaunen aller lief das System sofort.

Die Ausgabe liegt bei 438,2125 MHz; Shift -7,6 MHz. Es läuft im DMR+-Netz, der OWL-Reflektor 4050 ist auf ZS2 defaultmäßig verschaltet; ZS1 ist fest auf 262 verschaltet.
Die Antenne hängt derzeit noch provisorisch. Hier sind noch weitere Arbeiten erforderlich. Die Anbindung an die große weite Welt erfolgt über das hochschul-interne LAN. Als Multimode-Relais auf Basis MMDVM ist auch ein Betrieb in C4FM möglich. Default ist aber DMR: 30 Sekunden nach Beendigung einer C4FM-Verbindung fällt der Umsetzer auf DMR zurück. D-STAR wäre auch möglich, ist aber unterdrückt, da es am selben Standort auf 439,550 MHz ein separates D-STAR-Relais gibt.

 

DB0UG-DMR jetzt per LTE angebunden

Nach etlichen, erfolglosen, Versuchen, DB0UG-DMR (Velmerstot) per UMTS anzubinden, haben wir die Anbindung heute auf LTE umgestellt. Bislang sieht das sehr gut aus. Warten wird es mal ab, ob die Verbindung auch bei Schnee, Eis oder Starkregen stabil läuft.

 

Ludger, DK9QF
Leiter der RIG, Relaisverantwortlicher
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Dienstag, 2. Januar 2018

Bei DB0UG-FM gibt es nach der Erneuerung der Relais-HW ein bislang noch nicht gelöstes Problem: Gelegentlich schaltet der Relais-TX für ein paar Sekunden ab. Danach ist alles wieder wie vorher.

Die Ursache hierfür ist noch nicht endgültig geklärt. Gingen die Untersuchungen zunächst in Richtung „Versteckte Sprechzeitbegrenzung“, scheint sich derzeit aber eine andere Ursache in den Vordergrund zu schieben.

Ursache scheint ein zu hoher TX-Hub einzelner Relaisnutzer. Und hier sind sowohl zu viel Spitzenhub als auch ein zu hoher mittlerer Modulationsgrad gemeint. Macht ein Relaisnutzer zu viel Spitzenhub oder hat er einen zu hohen Modulationsgrad, kommen vom Relais zunächst während seines Durchganges ein oder mehrere kurze „Piep“ auf der Ausgabe. Da der Nutzer zu dem Zeitpunkt aber die PTT noch drückt, hört er selbst davon nichts. Reduziert er den Hub nicht, wird der Relais-TX für ein paar Sekunden abgeschaltet.

Problemursache scheinen hier die alten Funkgeräte zu sein, die vielfach noch im Einsatz sind. Diese sind eigentlich für das 25kHz-Raster konstruiert worden. Hier kann man zwar den mittleren Hub durch einen höheren Besprechungsabstand oder durch Reduzierung der Mikrofon-Empfindlichkeit reduzieren; der Spitzenhub (die Hubbegrenzung) bleibt aber bei 5 kHz. Und sowas mag der Kenwood NXR-810E offensichtlich gar nicht.

Mit modernen Funkgeräten für das 12,5 kHz-Raster ist der Effekt bislang noch nicht beobachtet worden. Siehe hierzu auch den Artikel „Was ist eigentlich Schmalband-FM“ im Ordner „DB0UG“ auf dieser Homepage.

Bitte teilt mir Eure Beobachtungen in dieser Sache mit.

Und eine Bitte:
Wenn ihr mitbekommt, dass es beim Durchgang eines OMs einen oder mehrere Piep gibt oder kommt es zur Unterbrechung, so teilt das demjenigen bitte nach Beendigung des Durchgangs auch mit. Er soll dann mal seinen Hub prüfen und wo der Hubbegrenzer von seinem Gerät steht.

Ludger, DK9QF
Leiter der RIG, Relaisverantwortlicher
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Donnerstag, 23. November 2017 

Ein KFZ muss alle 2 Jahre zum TÜV. Bei einer Relaisfunkstelle ist das ähnlich. Es gibt aber kein festes Intervall, es geschieht seltener und der „TÜV“ ist die Bundesnetzagentur BNetzA. DB0PBS war im September 2014 dran.
DB0UG war nun am 23. November 2017 an der Reihe. Zwei Herren der BNetzA aus Kassel rückten an und überprüfen unsere Doppel-Relaisfunkstelle (FM und DMR). Joachim (DL5YDJ), Uli (DK3TT) und der Unterzeichner nahmen seitens der ‚Relais-Macher‘ teil.
Es begann mit Papierkrieg: Sind alle Unterlagen vollständig und aktuell? Welche Kabel kommen zum Einsatz? Wie lang sind die? Wieviel Dämpfung haben die einzelnen Komponenten, z.B. Duplexer, Zirkulatoren, Filter etc.

Dann die Messungen:

  • Sendefrequenz
  • Sendeleistung
  • Nachbarkanaldämpfung ( + - 12,5 kHz)
  • Breite des Sendesignals

Auch die Höhe des Antennenmastes wurde gemessen! Alle Ergebnisse wurden penibel registriert. Das Messequipment war vom Allerfeinsten: meist Rohde & Schwarz.
Ob wir nun die Prüfung bestanden haben, konnten die Herren nicht verbindlich sagen. Für die Auswertung sind andere zuständig. Aber es sieht wohl nicht schlecht aus ….

„Wenn Sie in den nächsten Wochen nichts von uns hören, ist alles OK.“ 

Ludger, DK9QF
Leiter der RIG, Relaisverantwortlicher
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Donnerstag, 16. November 2017

Heute habe ich bei DB0UG-FM neue Hardware installiert. Wir nutzen nun einen Kenwood Repeater, Typ NXR-810E. Dies ist eigentlich ein Repeater für NEXEDGE, der aber auch reinen FM-Betrieb kann. NEXEDGE ist nicht in Betrieb.
Die Sendeleistung ist unverändert. Derzeit läuft das System trägergesteuert: 1750 Hz Burst oder CTCSS ist also nicht erforderlich. Die Kennung kommt in CW alle 8 Minuten.

Bitte beachten:
Dies ist ein ‚echtes‘ Schmalband-FM-System für das 12,5kHz-Raster. Der Sendehub (2,5kHz) und die ZF-Bandbreite des RX sind dementsprechend ausgelegt. Für die Nutzer bedeutet dies, ihr Funkgerät auf „FM-Schmal“ bzw. „FM-Narrow“ umzustellen. Bei modernen Funkgeräten wird dann der Sendehub auf 2,5kHz begrenzt und die Bandbreite im Empfangszweig entsprechend verringert.

Erste Versuche haben gezeigt, dass der NXR-810E gegenüber zu hohem Sende-Hub der Nutzer sehr viel toleranter ist, als z.B. der HYTERA RD985. Bei letzterem führte das zu sendeseitigen Aussetzern.

Ein Hinweis:
Es gibt ältere Funkgeräte, die können zwar das 12,5kHz-Raster, machen aber mit 5 kHz Hub (entsprechend 25kHz-Raster) zu viel Hub. Auch die ZF-Bandbreite entspricht dem 25kHz-Raster. Diese Geräte sind aber mindestens 10 Jahre alt und nur eingeschränkt zu gebrauchen.

Ludger, DK9QF
Leiter der RIG
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Mittwoch, 12. Juli 2017

Der Vortrag von Joachim, DL5YDJ, im Rahmen der Jahresversammlung der RIG am 28. Juni, ist leider ausgefallen. Joachim musste für sein QRL kurzfristig ins Baltikum. Thema war die praktische Vorführung eines Multimode-Relais.

Nun gibt es aber einen Nachfolge-Termin:

Donnerstag, 31. August 2017, 19:00h; wieder bei Schinken-Willi, Am Biekenkamp 3, 33106 Paderborn-Elsen (hinter dem Aldi) in Elsen.

Details zu seinem Vortrag findet ihr in der Einladung zur Jahresversammlung weiter unten. Donnerstags ist bei Schinken-Willi immer Schnitzeltag!

Auch zu diesem Nachhol-Termin sind Gäste natürlich, wie immer, herzlich willkommen. 

Ludger, DK9QF
Leiter der RIG
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Mittwoch, 12. Juli 2017  

Gestern ist beim Relaisverantwortlichen vom Paderborner Stadt-Relais DB0PBS Uli, DK3TT, die erweiterte Lizenzurkunde von der Bundesnetzagentur eingetroffen. Die von ihm beantragte Erweiterung für ein Multimode-Relais bei DB0PBS wurde genehmigt; die zugeteilte Frequenz ist 438,2125 MHz / -7,6MHz.

Vorgesehen ist ein Multimode-Relais nach MMDVM (FM, D-STAR, C4FM und DMR), das aber nur in DMR betrieben werden soll und dann als innerstädtischer Einstieg in den OWL-Reflektor 4050 dient. Dies dürfte den vielen 1W-Handfunkern in der Paderborner Innenstadt sehr entgegen kommen.

Die erforderliche Hardware ist zum Teil bereits vorhanden. Nun muss noch alles zusammengefriemelt werden und dann können wir in die Luft gehen. Sobald wir so weit sind (das kann aber noch einige Zeit dauern), mache ich das hier bekannt. 

Ludger, DK9QF
Leiter der RIG
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Liebe Freundin, lieber Freund der Relaisfunkstellen DB0UG und DB0PBS,

hiermit lade ich alle Mitglieder der RIG DB0UG zur Jahresversammlung am 28. Juni sehr herzlich ein.
Gäste sind, wie immer, ebenfalls herzlich willkommen.

Die Details kannst Du dem Anhang entnehmen.

 

Ludger, DK9QF
Leiter der RIG
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