Donnerstag, 23. November 2017 

Ein KFZ muss alle 2 Jahre zum TÜV. Bei einer Relaisfunkstelle ist das ähnlich. Es gibt aber kein festes Intervall, es geschieht seltener und der „TÜV“ ist die Bundesnetzagentur BNetzA. DB0PBS war im September 2014 dran.
DB0UG war nun am 23. November 2017 an der Reihe. Zwei Herren der BNetzA aus Kassel rückten an und überprüfen unsere Doppel-Relaisfunkstelle (FM und DMR). Joachim (DL5YDJ), Uli (DK3TT) und der Unterzeichner nahmen seitens der ‚Relais-Macher‘ teil.
Es begann mit Papierkrieg: Sind alle Unterlagen vollständig und aktuell? Welche Kabel kommen zum Einsatz? Wie lang sind die? Wieviel Dämpfung haben die einzelnen Komponenten, z.B. Duplexer, Zirkulatoren, Filter etc.

Dann die Messungen:

  • Sendefrequenz
  • Sendeleistung
  • Nachbarkanaldämpfung ( + - 12,5 kHz)
  • Breite des Sendesignals

Auch die Höhe des Antennenmastes wurde gemessen! Alle Ergebnisse wurden penibel registriert. Das Messequipment war vom Allerfeinsten: meist Rohde & Schwarz.
Ob wir nun die Prüfung bestanden haben, konnten die Herren nicht verbindlich sagen. Für die Auswertung sind andere zuständig. Aber es sieht wohl nicht schlecht aus ….

„Wenn Sie in den nächsten Wochen nichts von uns hören, ist alles OK.“ 

Ludger, DK9QF
Leiter der RIG, Relaisverantwortlicher
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Donnerstag, 16. November 2017

Heute habe ich bei DB0UG-FM neue Hardware installiert. Wir nutzen nun einen Kenwood Repeater, Typ NXR-810E. Dies ist eigentlich ein Repeater für NEXEDGE, der aber auch reinen FM-Betrieb kann. NEXEDGE ist nicht in Betrieb.
Die Sendeleistung ist unverändert. Derzeit läuft das System trägergesteuert: 1750 Hz Burst oder CTCSS ist also nicht erforderlich. Die Kennung kommt in CW alle 8 Minuten.

Bitte beachten:
Dies ist ein ‚echtes‘ Schmalband-FM-System für das 12,5kHz-Raster. Der Sendehub (2,5kHz) und die ZF-Bandbreite des RX sind dementsprechend ausgelegt. Für die Nutzer bedeutet dies, ihr Funkgerät auf „FM-Schmal“ bzw. „FM-Narrow“ umzustellen. Bei modernen Funkgeräten wird dann der Sendehub auf 2,5kHz begrenzt und die Bandbreite im Empfangszweig entsprechend verringert.

Erste Versuche haben gezeigt, dass der NXR-810E gegenüber zu hohem Sende-Hub der Nutzer sehr viel toleranter ist, als z.B. der HYTERA RD985. Bei letzterem führte das zu sendeseitigen Aussetzern.

Ein Hinweis:
Es gibt ältere Funkgeräte, die können zwar das 12,5kHz-Raster, machen aber mit 5 kHz Hub (entsprechend 25kHz-Raster) zu viel Hub. Auch die ZF-Bandbreite entspricht dem 25kHz-Raster. Diese Geräte sind aber mindestens 10 Jahre alt und nur eingeschränkt zu gebrauchen.

Ludger, DK9QF
Leiter der RIG
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Mittwoch, 12. Juli 2017

Der Vortrag von Joachim, DL5YDJ, im Rahmen der Jahresversammlung der RIG am 28. Juni, ist leider ausgefallen. Joachim musste für sein QRL kurzfristig ins Baltikum. Thema war die praktische Vorführung eines Multimode-Relais.

Nun gibt es aber einen Nachfolge-Termin:

Donnerstag, 31. August 2017, 19:00h; wieder bei Schinken-Willi, Am Biekenkamp 3, 33106 Paderborn-Elsen (hinter dem Aldi) in Elsen.

Details zu seinem Vortrag findet ihr in der Einladung zur Jahresversammlung weiter unten. Donnerstags ist bei Schinken-Willi immer Schnitzeltag!

Auch zu diesem Nachhol-Termin sind Gäste natürlich, wie immer, herzlich willkommen. 

Ludger, DK9QF
Leiter der RIG
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Mittwoch, 12. Juli 2017  

Gestern ist beim Relaisverantwortlichen vom Paderborner Stadt-Relais DB0PBS Uli, DK3TT, die erweiterte Lizenzurkunde von der Bundesnetzagentur eingetroffen. Die von ihm beantragte Erweiterung für ein Multimode-Relais bei DB0PBS wurde genehmigt; die zugeteilte Frequenz ist 438,2125 MHz / -7,6MHz.

Vorgesehen ist ein Multimode-Relais nach MMDVM (FM, D-STAR, C4FM und DMR), das aber nur in DMR betrieben werden soll und dann als innerstädtischer Einstieg in den OWL-Reflektor 4050 dient. Dies dürfte den vielen 1W-Handfunkern in der Paderborner Innenstadt sehr entgegen kommen.

Die erforderliche Hardware ist zum Teil bereits vorhanden. Nun muss noch alles zusammengefriemelt werden und dann können wir in die Luft gehen. Sobald wir so weit sind (das kann aber noch einige Zeit dauern), mache ich das hier bekannt. 

Ludger, DK9QF
Leiter der RIG
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Liebe Freundin, lieber Freund der Relaisfunkstellen DB0UG und DB0PBS,

hiermit lade ich alle Mitglieder der RIG DB0UG zur Jahresversammlung am 28. Juni sehr herzlich ein.
Gäste sind, wie immer, ebenfalls herzlich willkommen.

Die Details kannst Du dem Anhang entnehmen.

 

Ludger, DK9QF
Leiter der RIG
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Donnerstag, 20. April 2017

Joachim, DL5YDJ und ich waren gestern Abend „Auf dem Berg“ und haben beim DMR-Repeater den aktuellen Firmware-Stand A8.01 aufgespielt.
Nach wie vor haben wir gelegentliche, meist sehr kurze Unterbrechungen auf der Internet-Verbindung. Versuchsweise haben wir deshalb den DMR-Master gewechselt (nun DL-West). Durch den Master-Wechsel wollen wir testen, ob hier eventuell die Ursache ist. Für den Relaisnutzer ist diese aber völlig egal.
Seit dem 5. April läuft der Testbetrieb mit der geänderten Antennen-Konfiguration (Siehe die Meldung weiter unten.)
Insbesondere beim DMR-RX des Relais hat dies zu einer sehr deutlichen Verbesserung geführt (+6dB). Es zeigt sich ganz klar, dass wir hier nun eine stabile Situation bei DBØUG erreicht haben.
Beide Relais (FM und DMR) arbeiten ohne jegliche gegenseitige Beeinflussungen. Daher ist der Testbetrieb nun beendet. Es bleibt so.

Eine Einschränkung ist momentan noch die FM-Sendeleistung. Hier sind wir derzeit 3dB unter Nominalleistung. Sobald die BEKO-PA repariert ist, soll sie wieder zum Einsatz kommen.

Das aktuelle Blockschaltbild habe ich links unter DBØUG/Blockschaltbild abgelegt.

Ludger, DK9QF
Leiter der RIG
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Mittwoch, 5. April 2017

Versuchsweise wurde heute die Antennenkonfiguration bei DBØUG geändert:
Die ‚große‘ Kathrein-Antenne dienst nun als Sendeantenne für FM und als Empfangsantenne für FM, DMR und für den Remote-Control-RX. So wird das Spektrum für alle 3 Empfänger bereits an der Mastspitze, gleich hinter dem Duplexer, verstärkt und die 60m-Kabelverluste für den Empfangszweig entfallen. Die 3dB ‚kleinere‘ Procom-Antenne wird nur noch für den DMR-TX verwendet. In den nächsten Tagen/Wochen wollen wir nun sehen, ob sich diese Konfiguration bewährt.
Wenn ja – könnte das so bleiben.

Ludger, DK9QF
Leiter der RIG
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Donnerstag, 16. März 2017

Heute habe ich den RX-Vorverstärker bei DMR eingebaut. Das HF-Signal wird nun um 12dB angehoben, bevor es auf den RX vom Hytera-Repeater geht.
Siehe hierzu auch die vorherige Meldung.

Ludger, DK9QF
Leiter der RIG
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Freitag, 10. März 2017

Joachim, DL5YDJ und ich waren heute mal wieder „Gipfelluft“ schnuppern: Es wurden umfangreiche Umbauarbeiten an den beiden Relais vorgenommen.

Das FM-System und das DMR-System wurden antennenseitig völlig getrennt:
FM nutzt wieder die Kathrein Antenne, den Huber & Suhner-Duplexer + Vorverstärker an der Mastspitze; also so wie früher. DMR verwendet die Zweitantenne von PROCOM und einen Kathrein-Duplexer in der Hütte. Hier soll in den nächsten Tagen noch ein Vorverstärker ergänzt werden, um die DMR-RX-Empfindlichkeit zu steigern (die Hytera Repeater sind auf der RX-Seite nicht besonders empfindlich; dafür aber sehr großsignalfest). Der Hybrid-Ringkoppler wird nicht mehr verwendet. 

Obwohl beide Antennen auf gleicher Höhe montiert sind und nur 5 … 6 Lambda voneinander entfernt (Entkopplung ca. 32dB), konnte so erreicht werden, dass beide Relaisfunkstellen sich absolut nicht mehr gegenseitig beeinflussen. Auch bei einer testweisen Erhöhung der Sendeleitung bei DMR gab es keinerlei Probleme bei FM.
Und bei der Gelegenheit wurde der Hytera-DMR-Repeater auf den neuen SW-Stand A8.00 hochgerüstet.

Ludger, DK9QF
Leiter der RIG
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Dienstag, 3. Januar 2017

Um der Ursache der gegenseitigen Beeinflussungen vom FM und DMR auf die Schliche zu kommen, habe ich heute einen Umbau an der Antennenanlage vorgenommen. Beide Relais werden vorübergehend über die Reserveantenne betrieben. Der Duplexer steht im Betriebsraum; auch der Vorverstärker. Es geht nur ein Kabel an die Mastspitze. Die Reserveantenne ist auf gleicher Höhe wie die Hauptantenne, aber nicht SW vom Mast sondern NW. Sie macht 3dB weniger Gewinn. Sendeseitig (aus Sicht des Relais) ist der Unterschied recht gering. Beide Relais sind 3dB schwächer. Empfangsmäßig sind beide Relais mehr als 3dB schwächer. Denn der Vorverstärker ist nicht mehr an der Mastspitze, sondern im Betriebsraum. Dazwischen liegen ca. 60m 7/8“ Kabel. Das macht weitere 3dB aus.
Nun wollen wir beobachten, ob bei FM das Geknattere und der Zustopfeffekt weg sind.

Ludger, DK9QF
Leiter der RIG
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